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Selbsterkenntnis der Seele
16,90 € *
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Die Auseinandersetzung mit dem mittelalterlichen Denken birgt eine erstaunliche Aktualität. Zeigen sich doch in ihm Wurzeln modernen Denkens, das sich dadurch auszeichnet, dass auch die menschliche Seele der verstandesgeführten Selbsterkenntnis zugänglich wird.Thomas von Aquin (1225-1274) ist der entscheidende Repräsentant mittelalterlichen Denkens. Zu seinen Lebzeiten, insbesondere in den 70er Jahren des 13. Jahrhunderts, erreicht die scholastische Erkenntis einen Höhepunkt: Menschengeist und Engel werden unterschieden. Vor allem Thomas hat dazu beigetragen, dass nun geistige Individualität im Menschen als eine gedacht werden kann, die sich von der kosmischen Geistigkeit der Engelwesen unterscheidet. Dieser bewusstseinsgeschichtlich bedeutende Aspekt der Geist- und Seelenanschauung ist bisher noch nicht herausgearbeitet worden.Thomas führt platonische und aristotelische Geistestradition zusammen. Dadurch wird es ihm möglich, einen Weg der Selbsterkenntnis für die menschliche Seele zu entwickeln. Auf diesem Weg begegnet die Seele in sich selbst dem Geist. Dabei kann der Menschengeist seine Eigenständigkeit gegenüber den höheren Hierarchien erleben. Thomas beantwortet die Frage, ob die menschliche Seele Geistwesen über ihr erkennen könne, mit Hinweis auf die Selbsterkenntnis des Menschengeistes: der Mensch ist in der Lage, den Engel zu denken, sofern er in der Lage ist, sich selbst zu erkennen.Die Monographie Wolf-Ulrich Klünkers arbeitet diesen Erkenntnisansatz heraus. Dabei wird deutlich, warum Rudolf Steiner die Anthroposophie wiederholt an Thomas von Aquin angeknüpft hat. Im Werk des Thomas vollzieht sich ein Übergang des Denkens, der für die Gegenwart unmittelbare Bedeutung besitzt. In diesem Sinne fasst die Monographie das Anliegen der vierbändigen Thomas-Edition des Hardenberg-Instituts zusammen. Sie bietet zugleich eine Einführung in das Werk Thomas von Aquins.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.07.2020
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Kino der Sprachversionen
41,90 CHF *
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Mit der Einführung des Tonfilms Ende der Zwanzigerjahre veränderte sich die Filmindustrie tiefgreifend. So befand sich unter anderem die Internationalität, die man dem Stummfilm zuschrieb, durch die Hinzufügung des gesprochenen Wortes an einem kritischen Punkt. Neue Praktiken wurden entworfen und erprobt, um mit dieser veränderten medialen Situation umzugehen und die internationale Distribution von Filmen weiterhin zu gewährleisten. Jessica Berry untersucht eine Praxis der internationalen Verbreitung von Spielfilmen, die für einige Jahre von grosser Bedeutung war: die Produktion von Sprachversionen. Hierbei wurde ein Film nicht nur in einer Sprache, sondern von Grund auf – Szene für Szene – in mehreren Sprachen gedreht. In detaillierten Fallstudien analysiert Berry vier solcher Filmpaare, deren Versions-Verfahrensweisen jeweils sehr unterschiedlich sind – Josef von Sternbergs Der Blaue Engel (1930), Wilhelm Thieles Die Drei von der Tankstelle (1930), Georg Wilhelm Pabsts Dreigroschenoper (1931) und Paul Fejos’ Sonnenstrahl (1933). Die Auswahl der Filmpaare zeigt die Vielfalt dieser Produktionspraxis, und die Erschliessung der Reaktionen in Zeitschriften und Zeitungen der jeweiligen Länder stellt nationale Spezifika der Rezeption der Versionen im jeweiligen kulturellen Umfeld dar. Diese fundierte Analyse wirft ein neues Licht auf eine damals verbreitete Praxis und leistet einen wertvollen Beitrag zur Filmhistoriografie. Die Auseinandersetzung mit den Grundtendenzen des filmtheoretischen Diskurses der 1920er- und frühen 30er-Jahre bildet dabei den Rahmen für die Untersuchung.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.07.2020
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Ignacio Ellacuría interkulturell gelesen
9,40 CHF *
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Mit seinem umfangreichen und anspruchsvollen Werk zählt der spanisch-salvadorianische Philosophen und -theologe Ignacio Ellacuría (1930-1989) zu den bedeutendsten und originellsten Vertretern einer lateinamerikanischen Philosophie und Theologie der Befreiung. Sein umfangreiches politisches Engagement in El Salvador - das letztlich zu seiner Ermordung führte - zeigt deutlich den Ernst und die politische Verpflichtung, die er mit einem authentischen philosophischen Bemühen in der jeweiligen soziohistorischen Situation verbunden sieht. Das vorliegende Buch will eine Einführung in die Philosophie Ignacio Ellacurías sein, die eine kreative Weiterführung der Philosophie des baskischen Philosophen Xavier Zubiri (1898-1983) ist und schlagwortartig als >Philosophie der geschichtlichen Wirklichkeit< bezeichnet werden kann. Mit Zubiri kritisiert er (fast) die gesamte westeuropäische philosophische Tradition; er betont die Bedeutung der jeweiligen geschichtlichen Realität für eine Philosophie, was ihn im lateinamerikanischen Kontext eine auf eine allgemeine und universale Befreiung hin ausgerichtete Philosophie entwickeln lässt. Darüber hinaus soll deutlich werden, wie Ellacurías Philosophie nicht nur als inhärent interkulturelle Philosophie aufgefasst werden kann, sondern auch, welchen wertvollen Beitrag er für eine Klärung grundlegender Fragestellungen der interkulturellen Philosophie wie der Verhältnisbestimmung von Kontextualität und Universalität, der prinzipiellen Begründung der Ablehnung eines jeglichen Zentrismus u.ä. leisten kann. Zum Autor Thomas Fornet-Ponse studierte Katholische Theologie, Philosophie und Alte Geschichte in Bonn und Jerusalem. Er arbeitet am Seminar für Fundamentaltheologie und im Drittmittelprojekt >Judentum - Christentum< der Universität Bonn; seine Forschungsschwerpunkte liegen in fundamentaltheologischen, ökumenischen und jüdisch-christlichen Fragestellungen sowie in der (lateinamerikanischen) interkulturellen Philosophie. Eine weitere Rezension Ulrich Engel OP, Berlin

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.07.2020
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Kino der Sprachversionen
25,50 € *
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Mit der Einführung des Tonfilms Ende der Zwanzigerjahre veränderte sich die Filmindustrie tiefgreifend. So befand sich unter anderem die Internationalität, die man dem Stummfilm zuschrieb, durch die Hinzufügung des gesprochenen Wortes an einem kritischen Punkt. Neue Praktiken wurden entworfen und erprobt, um mit dieser veränderten medialen Situation umzugehen und die internationale Distribution von Filmen weiterhin zu gewährleisten. Jessica Berry untersucht eine Praxis der internationalen Verbreitung von Spielfilmen, die für einige Jahre von großer Bedeutung war: die Produktion von Sprachversionen. Hierbei wurde ein Film nicht nur in einer Sprache, sondern von Grund auf – Szene für Szene – in mehreren Sprachen gedreht. In detaillierten Fallstudien analysiert Berry vier solcher Filmpaare, deren Versions-Verfahrensweisen jeweils sehr unterschiedlich sind – Josef von Sternbergs Der Blaue Engel (1930), Wilhelm Thieles Die Drei von der Tankstelle (1930), Georg Wilhelm Pabsts Dreigroschenoper (1931) und Paul Fejos’ Sonnenstrahl (1933). Die Auswahl der Filmpaare zeigt die Vielfalt dieser Produktionspraxis, und die Erschließung der Reaktionen in Zeitschriften und Zeitungen der jeweiligen Länder stellt nationale Spezifika der Rezeption der Versionen im jeweiligen kulturellen Umfeld dar. Diese fundierte Analyse wirft ein neues Licht auf eine damals verbreitete Praxis und leistet einen wertvollen Beitrag zur Filmhistoriografie. Die Auseinandersetzung mit den Grundtendenzen des filmtheoretischen Diskurses der 1920er- und frühen 30er-Jahre bildet dabei den Rahmen für die Untersuchung.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 05.07.2020
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Ignacio Ellacuría interkulturell gelesen
8,00 € *
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Mit seinem umfangreichen und anspruchsvollen Werk zählt der spanisch-salvadorianische Philosophen und -theologe Ignacio Ellacuría (1930-1989) zu den bedeutendsten und originellsten Vertretern einer lateinamerikanischen Philosophie und Theologie der Befreiung. Sein umfangreiches politisches Engagement in El Salvador - das letztlich zu seiner Ermordung führte - zeigt deutlich den Ernst und die politische Verpflichtung, die er mit einem authentischen philosophischen Bemühen in der jeweiligen soziohistorischen Situation verbunden sieht. Das vorliegende Buch will eine Einführung in die Philosophie Ignacio Ellacurías sein, die eine kreative Weiterführung der Philosophie des baskischen Philosophen Xavier Zubiri (1898-1983) ist und schlagwortartig als >Philosophie der geschichtlichen Wirklichkeit< bezeichnet werden kann. Mit Zubiri kritisiert er (fast) die gesamte westeuropäische philosophische Tradition; er betont die Bedeutung der jeweiligen geschichtlichen Realität für eine Philosophie, was ihn im lateinamerikanischen Kontext eine auf eine allgemeine und universale Befreiung hin ausgerichtete Philosophie entwickeln läßt. Darüber hinaus soll deutlich werden, wie Ellacurías Philosophie nicht nur als inhärent interkulturelle Philosophie aufgefaßt werden kann, sondern auch, welchen wertvollen Beitrag er für eine Klärung grundlegender Fragestellungen der interkulturellen Philosophie wie der Verhältnisbestimmung von Kontextualität und Universalität, der prinzipiellen Begründung der Ablehnung eines jeglichen Zentrismus u.ä. leisten kann. Zum Autor Thomas Fornet-Ponse studierte Katholische Theologie, Philosophie und Alte Geschichte in Bonn und Jerusalem. Er arbeitet am Seminar für Fundamentaltheologie und im Drittmittelprojekt >Judentum - Christentum< der Universität Bonn; seine Forschungsschwerpunkte liegen in fundamentaltheologischen, ökumenischen und jüdisch-christlichen Fragestellungen sowie in der (lateinamerikanischen) interkulturellen Philosophie. Eine weitere Rezension Ulrich Engel OP, Berlin

Anbieter: Thalia AT
Stand: 05.07.2020
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